Deutsche Meisterschaft 1er Straße
Elite Frauen und Elite Männer Oberlungwitz / Sachsenring, Sonntag 23.08.2020

24.06.2020 13:46

Straßen-DM 2020 auf dem Sachsenring

Frankfurt/Hohenstein-Ernstthal (rad-net) - Die Deutschen Straßenmeisterschaften sollen am 23. August auf dem Sachsenring stattfinden - vorausgesetzt, die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus lassen es zu. Dies teilte der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) jetzt mit.

«Wir hoffen auf eine Signalwirkung und wollen auch andere Veranstalter ermutigen, ein Rennen durchzuführen», sagt BDR-Sportdirektor Patrick Moster. «Außerdem wollen wir uns im Vergleich zu anderen nationalen Radsportverbänden nicht verstecken, die ebenfalls Meisterschaften ausrichten wollen.» So hat bereits am vergangenen Wochenende die slowenische Meisterschaft stattgefunden.

Der 23. August wurde vom Weltradsportverband UCI als fester Termin für die nationalen Titelkämpfe vorgegeben. An diesem Tag sollen - wenn es die Corona-Schutzverordnungen zulassen - in ganz Europa die Meisterschaftsrennen stattfinden. Das Datum ist wieder eine Woche vor dem Start der Tour de France gewählt, die nach der Verschiebung nun am 29. August in Nizza beginnen soll.

Ursprünglich sollten die Titelkämpfe am vergangenen Wochenende in Stuttgart ausgetragen werden. Doch die Organisatoren hatten bereits Ende April die Reißleine gezogen. Zu unsicher sei es gewesen, die Deutschen Straßenmeisterschaften der Elite risikolos in Stuttgart und in den anderen Kommunen der Region Stuttgart durchzuführen. In Stuttgart plane man nun, die DM 2021 nachzuholen.

Möglich machen die Organisation der Titelkämpfe nun Dietmar Lohr und sein Team. Sie haben bereits am Pfingstsonntag das erste Radrennen seit Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland durchgeführt. Der traditionsreiche Sachsenring, auf dem viele Auto-, aber vor allem internationale Motorradrennen stattfinden, bietet ein ideales Terrain für Sportveranstaltungen in Corona-Zeiten aber auch darüber hinaus. Im letzten Jahr fanden bereits die Deutschen Meisterschaften auf dem Sachsenring statt. Damals verließ man aber die 3,5 Kilometer lange Schleife für eine größere Runde außerhalb.

Dieses Mal wird der Meisterschaftskampf allein auf dem Ring entschieden. «Wir sind Dietmar Lohr und seinem Team sehr dankbar, dass wir die gute Zusammenarbeit aus dem Vorjahr wiederholen können», sagt BDR-Vizepräsident Erik Weispfennig. «Es ist gerade in diesen Zeiten wichtig, den Sportlerinnen und Sportlern Möglichkeiten zu geben, Wettkämpfe zu bestreiten und eine Woche vor dem Tour-Start um das Meistertrikot fahren zu können.»

Der BDR hat ein strenges Hygiene-Konzept erarbeitet, damit die Meisterschaften ohne größere Risiken durchgeführt werden können. So soll es beispielsweise nur vom BDR zugelassene offizielle Materialfahrzeuge geben. Die Teams müssen sich – unter genauer Angabe der Personalien – an den verschiedenen Depots einrichten. Nummernausgabe, Parkplatzeinteilung, Siegerehrung, alles wird genau vorgegeben. «Wir haben stundenlang gesessen und das Konzept erarbeitet. Wir erwarten von allen Teilnehmern Disziplin und strikte Einhaltung der Vorgaben. Dann kann es funktionieren», hofft Günter Schabel. Zuschauer werden nach den derzeit geltenden Bestimmungen vermutlich nicht zugelassen.

Die Behörden haben grünes Licht zur Durchführung gegeben, allerdings ist allen Beteiligten klar, sollte es in der Gegend um Hohenstein-Ernstthal zu plötzlichen Corona-Fällen kommen, kann die Meisterschaft auch noch kurzfristig wieder abgesagt werden. «Das Ganze ist für uns eine große Herausforderung. Wir hätten es uns auch leichter machen können und einfach alle Rennen in diesem Jahr absagen können, aber wir wollen unseren Sportlerinnen und Sportlern Veranstaltungen anbieten, wo sie sich mit der Konkurrenz messen können. Und dazu gehört auch diese Meisterschaft», so Schabel.

Der 3,5 Kilometer lange Rundkurs ist topografisch recht anspruchsvoll und keinesfalls ein einfaches Rundstreckenrennen, auch wenn die gefahrene Runde kleiner ist als sonst üblich. Die Frauen werden rund 110 Kilometer absolvieren, die Männer etwa 150, was insgesamt circa 2000 Höhenmetern entspricht.

Die Meisterschaften wird dann fast auf den Tag 60 Jahre nach dem WM-Erfolg von Bernhard Eckstein statt, der am 13. August 1960 – mit Unterstützung von Titelverteidiger und WM-Favorit Täve Schur – den dritten WM-Sieg in Folge für die damalige DDR holte. 150.000 Zuschauer säumten damals die alte, 8,7 Kilometer lange Schleife auf dem Sachsenring. Auch vor diesem historischen Hintergrund freut sich Dietmar Lohr besonders auf die DM im August. «Wir hoffen, dass der Radsport auch in Corona-Zeiten wieder in die Gänge kommt und freuen uns auf die Herausforderung, diese Meisterschaft ausrichten zu können und sind zuversichtlich, sie ähnlich erfolgreich durchzuführen wie 2019.»

Neben der Straßen-DM der Elite hat der BDR auch noch weitere Meisterschaften geplant. Wenige Wochen zuvor, am 12. Juli, soll die Deutsche Zeitfahrmeisterschaft für Junioren und Juniorinnen in Esplingerode in Niedersachsen ausgetragen werden. Schauplatz ist ein acht Kilometer lange, welliger Rundkurs. Ausrichter sind die Radsportvereine Tuspo Weende und VCE Duderstadt mit Holger Buch an der Spitze des Organisationsteams, das gemeinsam mit dem BDR derzeit an einem Sicherheitskonzept arbeitet. Am 2. August soll zudem in Diekirch (Luxemburg) die U23-Meisterschaft gemeinsam mit den verbänden Luxemburg und der Schweiz ausgetragen werden.

In Kürze will der BDR nach Absprache mit seinen Trainern, Koordinatoren und den Landesverbänden einen Corona-Radsportkalender mit neuen Terminen vorlegen.

Bildunterschrift: Maximilian Schachmann (hinten) gewann die Straßen-DM 2019 auf dem Sachsenring vor Marcus Burghardt (vorne) und Andreas Schillinger. Foto: BDR

30.06.2019 17:50

Schachmann als Meister zur Tour - Bora-Dreifachsieg

Maximilian Schachmann hat erstmals die deutsche Straßenradmeisterschaft gewonnen. Der Berliner siegte bei der Hitzeschlacht auf dem Sachsenring nach 181,1 Kilometern vor Ex-Meister Marcus Burghardt aus Samerberg sowie dem Amberger Andreas Schillinger und fährt damit im Meistertrikot zur Tour de France. Nur 15 Fahrer erreichten aufgrund der harten Bedinungen mit Temperaturen nahe der 40 Grad und dem nicht einfachen Rundkurs am Ende das Ziel.

Im Finale machte das Bora-hansgrohe-Team den Meister unter sich aus. Schachmann, Burghardt und Schillinger hatten sich gut 30 Kilometer vor dem Ziel abgesetzt. Auf einen Schlusssprint verzichtete das Trio. Die Bora-Fahrer hatten sich vorher bereits über den Meister geeinigt. «Ich werde das Trikot mit Ehren tragen», sagte Schachmann und fügte hinzu: «Das Schwerste am Rennen war, den Abstand herauszufahren. Wir sind drei Teamkollegen und haben super harmoniert. Es war wie ein Mannschaftszeitfahren.»

Das anspruchsvolle Profil und die Hitze sorgten auf dem traditionsreichen Motorsportkurs für ein wahres Ausscheidungsfahren, dem auch Vorjahressieger Pascal Ackermann zum Opfer fiel. Nach rund der Hälfte der Distanz war das Rennen für den zweimaligen Giro-Etappensieger beendet. Auch viele weitere erfahrene Profis mussten die Segel streichen.

Den Titel bei den Frauen sicherte sich zuvor zum zweiten Mal nach 2014 Lisa Brennauer. Die 31 Jahre alte Kemptenerin konnte sich nach 103,2 Kilometern im Sprint einer siebenköpfigen Spitzengruppe vor Lisa Klein (Saarbrücken) und Vorjahressiegerin Liane Lippert (Friedrichshafen) durchsetzen.

Klein hatte sich bereits am Freitag in Spremberg den Titel im Einzelzeitfahren gesichert. Der Titel bei den Männern ging zum neunten Mal an Tony Martin, der auf einen Start im Rennen am Sonntag verzichtete, um sich auf die am kommenden Sonntag in Brüssel beginnende 106. Frankreich-Rundfahrt vorzubereiten. Auch Sprinter und Ex-Meister André Greipel hatte die Reise nach Sachsen gar nicht erst angetreten.

Die DM war aus der Not heraus geboren. Im Mai drohten die Titelkämpfe noch auszufallen, weil kein Ausrichter gefunden war. Schließlich erklärte sich die Verantwortlichen auf dem Sachsenring bereit einzuspringen.

30.06.2019 12:21

Lisa Brennauer deutsche Straßenradmeisterin

Lisa Brennauer hat sich zum zweiten Mal nach 2014 den deutschen Meistertitel im Straßenradsport gesichert. Die 31-jährige Kemptenerin konnte sich nach 103,2 Kilometern auf dem Rundkurs auf dem Sachsenring in Oberlungwitz im Sprint einer siebenköpfigen Spitzengruppe vor Lisa Klein (Saarbrücken) und Vorjahressiegerin Liane Lippert (Friedrichshafen) durchsetzen.

«Wir haben mit unserem Team einen richtig klaren Plan gehabt und den letztlich auch umgesetzt. Es war ein sehr selektiver Kurs. Ich bin superstolz auf mein Team», sagte Brennauer. Klein hatte sich am Freitag in Spremberg den Titel im Einzelzeitfahren sichern.

24.06.2019 12:00

DM auf dem Sachsenring - Legendäre Rennstrecke erwartet deutsche Rad-Elite

Am kommenden Sonntag finden auf dem legendären Sachsenring die Deutschen Straßenmeisterschaften der Elite statt. Die Rennstrecke war schon des öfteren Schauplatz großer Radsport-Events.

Der Sachsenring gehört zu den ältesten Rennstrecken Deutschlands. Die 3,6 km lange Schleife in Hohenstein-Ernstthal ist vor allem bei Motorradsportlern beliebt. Am 13. und 14. August 1960 fanden dort die einzigen Straßen-Weltmeisterschaften in der DDR statt.

Bei den Profis siegte der Belgier Rik Van Looy, bei den Frauen die Britin Beryl Burton. Unvergessen ist jedem Radsportfan aber das Rennen der Amateure, dass der im November 2017 verstorbene Bernhard Eckstein gewann.  Als Titelverteidiger ging Gustav Adolf Schur, genannt Täve, an den Start. Er galt auch auf dem Sachsenring als großer Favorit und hätte nach 1958 und 1959 zum dritten Mal Champion werden können.

Das Finale gestalteten Schur, Eckstein und der Belgier Willy Van den Berghen. Schur wusste, dass der Belgier nur auf ihn schauen würde und animierte Eckstein zur Attacke. Der Belgier erkannte zu spät, dass Schur bereit war auf den Titel zu verzichten, um so seinem Verband den Erfolg zu sichern. Und so siegte Eckstein mit sieben Sekunden Vorsprung vor Schur, der den Sprint gegen den Belgier  für sich entschied.

Der Sachsenring war in späteren Jahren auch immer wieder Schauplatz von DDR-Straßenmeisterschaften. Vor 30 Jahren, im Juni 1989, siegte der Geraer Olaf Ludwig, nach Täve Schur der wohl populärste Radsportler der DDR.  Und 1990 holte sich Jens Heppner (ebenfalls Gera) auf der legendären Runde den letzten Amateur-Straßenmeistertitel in der DDR; Heppner gewann auch 1994 diie letzten Titelkämpfe auf dem Sachsenring, wurde Deutscher Profimeister.

07.06.2019 13:46

Auschreibungen zur Straßen-DM veröffentlicht

Frankfurt (rad-net) - Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) hat jetzt die Ausschreibungen und den Technischen Leitfaden für die Deutsche Meisterschaften im Einzelzeitfahren (28. Juni) und Einer-Straßenrennen (30. Juni) veröffentlicht.

Beim Zeitfahren fällt um 15:30 Uhr der erste Startschuss, dann rollt die erste Frau für den 30 Kilometer langen Kampf gegen die Uhr von der Startrampe. Ab 16:30 Uhr sind die Männer U23 an der Reihe, für sie geht es über 35 Kilometer. Für 19 Uhr ist das Zeitfahren der Elite Männer geplant, die ebenfalls 35 Kilometer zurücklegen müssen.

Am Sonntag geht es für die Frauen bereits um 8 Uhr los. Sie bestreiten auf der 12,9 Kilometer langen Runde mit Start und Ziel auf dem Sachsenring acht Runden und somit 103,2 Kilometer. Die Männer fahren ab 11:30 Uhr über 180,6 Kilometer um den DM-Titel.

Bildunterschrift: Radsportler auf dem Sachsenring. Foto: BDR

22.05.2019 13:30:26

Zeitfahr-DM 2019 in Spremberg


Frankfurt/Spremberg (rad-net) - Die Deutsche Zeitfahrmeisterschaft der Elite Männer und Frauen und der U23 Männer findet am Freitag, den 28. Juni, in Spremberg bei Cottbus statt. Der Bund Deutscher Radfahrer konnte mit dem RK Endspurt 09 Cottbus einen erfahrenen Ausrichter für die Titelkämpfe 2019 gewinnen. Dies teilte der Verband jetzt mit.

Motor des Vereins, wenn auch wie er selbst sagt, «nur noch Geschäftsführer», ist Eberhard Pöschke, der auch die Cottbuser Nächte, eine international Bahnveranstaltung im August organisiert.

Die Rennstrecke befindet sich auf dem Tagebaugelände von Spremberg und wird dort über eine neu angelegte Straße führen, bietet daher also ideale Wettkampfbedingungen für ein Zeitfahren. Die Frauen und U23 werden vermutlich eine 30 Kilometer lange Strecke absolvieren, die Elite Männer 35 Kilometer. Die genaue Streckenführung und -länge wird aber noch festgelegt.

«Wir sind froh, so kurzfristig noch einen Ausrichter für die Zeitfahrmeisterschaft gefunden zu haben. Mit dem RK Endspurt 09 Cottbus haben wir einen erfahrenen Verein für die Durchführung gewinnen können. Eberhard Pöschke und sein Team werden sehr gute Bedingungen schaffen», ist BDR-Vizepräsident Günter Schabel überzeugt.

Der Verein richtete bereits 2009 die Straßen-Meisterschaft aus und war in Spremberg auch schon Veranstalter diverser Bundesliga-Rennen. Der Titelsponsor der Liga ist die «Müller – Die lila Logistik AG» mit Sitz in Besigheim, seit Jahren ein großer Förderer des deutschen Radsports. Sie werden neben Skoda Auto Deutschland die Deutschen Meisterschaften am Sachsenring (Straße) und Spremberg (Zeitfahren) unterstützen.

«Ich freue mich, dass der BDR doch noch einen DM-Ausrichter für meine Paradedisziplin gefunden hat», sagte der vierfache Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin. «Und besonders freue ich mich, dass es Cottbus ist.» Der 34-Jährige Radprofi wurde in Cottbus geboren.

Bildunterschrift: Tony Martin will in Spremberg seinen DM-Titel im Zeitfahren verteidigen. Foto: BDR

13.05.2019 14:41

Straßen-DM 2019 auf dem Sachsenring


Hohenstein-Ernstthal (rad-net) - Die Deutsche Meisterschaft im Einer-Straßenfahren der Frauen und Männer findet am Sonntag, den 30. Juni, auf dem Sachsenring statt. Dies teilte der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) jetzt mit. Damit konnte nach langem Suchen ein Austragungsort gefunden werden.

Die Sachsenring Event GmbH, die die Strecke für den MotoGP vom 5. bis 7. Juli, zu dem circa 200.000 Zuschauer erwartet werden, gemietet hat, erklärte sich auf Bitte des BDR bereit, den Sachsenring am Sonntag für die beiden Rennen der Frauen und Männer als Start- und Zielbereich zur Verfügung zu stellen.

Der BDR wird am Sachsenring nicht nur als Veranstalter sondern erstmals auch als Ausrichter auftreten. «Wir müssen uns herzlich bei Dietmar Lohr bedanken. Die Stadt Hohenstein-Ernstthal, und auch der ADAC Sachsen, haben zudem alles in Bewegung gesetzt, damit wir mit einer 'Deutschen Elite-Meisterschaft im Ausland' nicht ein unrühmliches Kapitel schreiben mussten. Wirtschaftlich bringt uns die Ausrichtung in Eigenregie leider an unsere Grenzen», so BDR-Generalsekretär Martin Wolf. Und Dietmar Lohr sagte: «Sofort habe ich einige Kontakte aktiviert und von allen grundsätzlich positives Feedback erhalten. Jetzt müssen wir versuchen, in sechs Wochen ein echtes Radsportfest auf dem Sachsenring zu organisieren.»

Dr. Lutz Oeser von der Sachsenring Event GmbH erklärte: «Der BDR hat uns vor zwei Wochen kontaktiert und das Problem geschildert. Wir haben sofort signalisiert, dass wir versuchen werden zu helfen, damit eine Deutsche Meisterschaft auf heimischem Boden ausgetragen werden kann. Wir freuen uns jetzt auf dieses Highlight und haben zusammen mit dem BDR und Dietmar Lohr jetzt noch einiges abzustimmen, um die Kombination aus Radsport und Motorsport in derselben Woche zum Erfolg zu machen.»

«Ich freue mich, dass eine derart hochklassige Radsport-Veranstaltung in Hohenstein-Ernstthal stattfindet und drücke nun die Daumen, dass bei der Vorbereitung und Organisation im Zusammenspiel mit dem Motorrad Grand Prix am Sachsenring alles gut funktioniert», sagte Lars Kluge, Oberbürgermeister von Hohenstein-Ernstthal.

Nachdem die sportbegeisterte Stadt Hohenstein-Ernstthal auch die Streckengenehmigung für eine 12,9-Kilometer-Runde, davon 3,5 Kilometer auf der Rennstrecke, erteilt hat, steht jetzt eine anspruchsvolle Strecke mit 183 Höhenmetern pro Runde zur Verfügung. Das Rennen der Frauen wird am Sonntag, den 30.Juni, voraussichtlich um 8 Uhr gestartet, die Männer gehen voraussichtlich ab 11:30 Uhr ins Rennen.

Für das Einzelzeitfahren Elite Männer und Frauen sowie der U23-Klasse, das üblicherweise freitags vor der Deutschen Straßenmeisterschaft stattfindet, wird noch nach einer Alternative gesucht.

Bildunterschrift: Radsportler auf dem Sachsenring. Foto: BDR